Hobbys im Lebenslauf: Beispiele & Tipps


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Hobbys im Lebenslauf: Die unterschätzte Chance

⚡ Schnellantwort: Sollte ich Hobbys im Lebenslauf angeben?

Hobbys im Lebenslauf sind optional, aber empfehlenswert! Sie geben Personalern Einblick in Ihre Persönlichkeit, zeigen Soft Skills und bieten im Vorstellungsgespräch ideale Gesprächsanlässe. Wichtig: Wählen Sie 2-4 Hobbys, die entweder beruflich relevant sind oder positive Eigenschaften unterstreichen.

1️⃣ Optional, aber wirksam – Kein Muss, aber oft vorteilhaft
2️⃣ Persönlichkeit zeigen – Sie sind mehr als nur Ihre Qualifikationen
3️⃣ Gesprächsöffner – Eisbrecher im Vorstellungsgespräch

💡 Wichtig: Gute Hobbys im Lebenslauf zeigen Teamfähigkeit, Ausdauer oder Kreativität. Vermeiden Sie kontroverse, risikoreiche oder zeitintensive Hobbys. Und: Bleiben Sie bei der Wahrheit – Hobbys werden gerne im Interview thematisiert!

Hobbys im Lebenslauf – ein Thema, bei dem sich viele Bewerber unsicher sind. Sollte ich überhaupt Hobbys angeben? Welche Hobbys kommen gut an? Was ist, wenn ich keine "spannenden" Hobbys habe? Diese Unsicherheit ist verständlich, denn Hobbys sind das einzige Element im Lebenslauf, das nicht direkt mit Ihrer beruflichen Qualifikation zu tun hat. Doch genau darin liegt ihre Stärke!

In diesem umfassenden Guide zeigen wir Ihnen, welche Hobbys für Lebenslauf optimal sind, welche Sie besser weglassen sollten und wie Sie selbst "langweilige" Hobbys interessant formulieren. Mit konkreten Beispielen für Hobbys im Lebenslauf und praktischen Tipps machen Sie aus diesem optionalen Abschnitt einen echten Pluspunkt Ihrer Bewerbung!

Was sind Hobbys im Lebenslauf und warum sind sie wichtig?

Hobbys im Lebenslauf sind freiwillige Aktivitäten, die Sie in Ihrer Freizeit ausüben und die Einblick in Ihre Persönlichkeit, Interessen und Werte geben. Anders als berufliche Qualifikationen oder Ausbildungsstationen sind Hobbys nicht direkt messbar – aber sie vermitteln wichtige Soft Skills und machen Sie als Person greifbarer.

🎯 Warum Hobbys im Lebenslauf wichtig sind

Vorteile von Hobbys im Lebenslauf:

  • Persönlichkeit zeigen: Sie sind mehr als nur Ihre Qualifikationen
  • Soft Skills vermitteln: Teamfähigkeit, Ausdauer, Kreativität werden sichtbar
  • Gesprächsanlass: Perfekter Eisbrecher im Vorstellungsgespräch
  • Kulturelle Passung: Passen Sie zum Unternehmens-Team?
  • Differenzierung: Bei ähnlichen Qualifikationen können Hobbys entscheiden
  • Work-Life-Balance: Zeigt, dass Sie Ausgleich haben
  • Sympathie: Gemeinsame Hobbys schaffen Verbindung

Was Personaler aus Hobbys ableiten:

  • Mannschaftssport: Teamfähigkeit, Fairness, Zielorientierung
  • Musikinstrument: Disziplin, Durchhaltevermögen, Kreativität
  • Ehrenamt: Soziales Engagement, Verantwortungsbewusstsein
  • Laufen/Joggen: Ausdauer, Selbstdisziplin, Gesundheitsbewusstsein
  • Bloggen: Kommunikationsstärke, digitale Kompetenz
  • Vereinsarbeit: Organisationstalent, Führungsfähigkeit
  • Schach: Strategisches Denken, Geduld
  • Fotografie: Kreativität, Detailgenauigkeit

💡 PROFI-TIPP:

Hobbys werden besonders gerne im Vorstellungsgespräch als Eisbrecher genutzt. Personaler fragen oft: "Ich sehe, Sie spielen Gitarre – wie lange schon?" Das entspannt die Atmosphäre und gibt Ihnen die Chance, sympathisch zu wirken. Deshalb: Erwähnen Sie nur Hobbys, über die Sie authentisch sprechen können!

Hobbys im Lebenslauf: Ja oder Nein?

Die Frage "Hobbys im Lebenslauf ja oder nein?" beschäftigt viele Bewerber. Die Antwort ist nicht pauschal, sondern hängt von verschiedenen Faktoren ab. Hier eine klare Entscheidungshilfe.

✅ Wann Sie Hobbys angeben SOLLTEN

Hobbys JA bei:

  • Berufseinsteigern: Wenig Berufserfahrung? Hobbys füllen Lücken
  • Kreativen Branchen: Werbung, Design, Medien – Persönlichkeit zählt
  • Start-ups: Kulturelle Passung ist wichtig
  • Jungen Unternehmen: Teamgeist und gemeinsame Interessen zählen
  • Relevanten Hobbys: Direkter Bezug zum Job (IT-Hobby für IT-Job)
  • Besonderen Hobbys: Außergewöhnliche Aktivitäten, die im Gedächtnis bleiben
  • Vereins-Engagement: Zeigt Führungsqualitäten und Durchhaltevermögen
  • Ausgeglichenem Profil: Fachliche Kompetenz ist stark, jetzt Persönlichkeit zeigen

Hobbys NEIN bei:

  • Führungspositionen: Focus liegt auf Expertise, nicht Freizeit
  • Konservativen Branchen: Banken, Behörden – Hobbys oft weniger relevant
  • Senior-Positionen: Umfangreiche Berufserfahrung ist wichtiger
  • Platzmangel: Lebenslauf überschreitet 2 Seiten – Hobbys streichen
  • Kontroversen Hobbys: Wenn Sie nur problematische Hobbys haben
  • Expliziter Ausschluss: Stellenausschreibung fordert "ohne Hobbys"

💡 PROFI-TIPP:

Im Zweifel: JA zu Hobbys! Die Vorteile überwiegen in den meisten Fällen. Selbst in konservativen Branchen können gut gewählte Hobbys punkten. Nur wenn Sie wirklich keine passenden Hobbys haben oder der Platz knapp ist, sollten Sie darauf verzichten.

Welche Hobbys im Lebenslauf angeben? Die große Übersicht

Die Frage "Welche Hobbys im Lebenslauf?" ist entscheidend. Nicht jedes Hobby macht einen guten Eindruck. Hier eine umfassende Übersicht über gute Hobbys für Lebenslauf – und welche Sie besser weglassen.

✅ Gute Hobbys im Lebenslauf: Diese punkten beim Personaler

Hobby Positive Eigenschaften Passt besonders zu
Mannschaftssport (Fußball, Volleyball, Basketball) Teamfähigkeit, Fairness, Zielorientierung Alle Teamwork-Positionen
Musikinstrument spielen Kreativität, Disziplin, Durchhaltevermögen Kreative Berufe, Projektmanagement
Ehrenamtliche Arbeit Soziales Engagement, Verantwortung Soziale Berufe, HR, CSR
Laufen / Joggen Ausdauer, Gesundheitsbewusstsein, Selbstdisziplin Alle Bereiche
Bloggen / Social Media Kommunikation, digitale Kompetenz Marketing, PR, Medien
Vereinsarbeit (Vorstand, Trainer) Führungsfähigkeit, Organisationstalent Führungspositionen
Schach Strategisches Denken, Geduld, Konzentration Strategieberatung, IT
Fotografie Kreativität, Detailgenauigkeit, visuelles Denken Design, Marketing, Medien
Programmieren (Hobby-Projekte) Problemlösungskompetenz, Technikaffinität IT, Tech-Unternehmen
Fremdsprachen lernen Lernbereitschaft, interkulturelle Kompetenz Internationale Unternehmen

❌ Problematische Hobbys: Diese besser weglassen

1. Extremsportarten (Paragliding, Motorsport, Freeclimbing):

  • ❌ Verletzungsrisiko – Arbeitgeber befürchten Ausfälle
  • ❌ Versicherungstechnisch problematisch
  • ❌ Signalisiert Risikobereitschaft (nicht immer gewünscht)

2. Zeitintensive Hobbys (Weltreisen, mehrtägige Festivals):

  • ❌ Verfügbarkeit fraglich
  • ❌ Prioritäten unklar (Freizeit vor Job?)
  • ❌ Kann als unzuverlässig wahrgenommen werden

3. Kontroverse Hobbys (Jagen, Pokern, politische Aktivitäten):

  • ❌ Polarisiert – kann Sympathie kosten
  • ❌ Ethische Bedenken bei manchen Personalern
  • ❌ Professionelle Distanz gefährdet

4. Riskante Sportarten (Boxen, Kampfsport):

  • ❌ Kann als aggressiv interpretiert werden
  • ❌ Verletzungsrisiko (aber: Kann auch Disziplin zeigen!)
  • ❌ Kontext wichtig: "Boxen im Verein" besser als nur "Boxen"

5. Passive/Einsame Hobbys (Fernsehen, Social Media konsumieren):

  • ❌ Zeigt keine aktive Beteiligung
  • ❌ Wirkt unambitioniert
  • ❌ Verschwendet wertvollen Platz im Lebenslauf

6. Zu viele/zu spezielle Hobbys:

  • ❌ Mehr als 4-5 Hobbys wirken unglaubwürdig
  • ❌ Zu spezifische Nischen-Hobbys können befremden
  • ❌ Fokus verwässert

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Beispiele für Hobbys im Lebenslauf: So formulieren Sie richtig

Konkrete Beispiele für Hobbys im Lebenslauf zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Freizeitaktivitäten optimal präsentieren. Der Unterschied zwischen "Lesen" und einer spezifischen Formulierung ist enorm!

💡 Langweilige Hobbys interessant machen: Vorher vs. Nachher

Beispiel 1: Lesen

  • Vorher: "Lesen"
  • Nachher: "Lesen (Schwerpunkt: Wirtschaftsliteratur, Biografien erfolgreicher Unternehmer)"
  • Oder: "Lesen (aktiv in Literaturkreis, monatlich 4-5 Bücher)"

Beispiel 2: Kochen

  • Vorher: "Kochen"
  • Nachher: "Kochen (Asiatische Küche, Kochschule bei Sternekoch absolviert)"
  • Oder: "Kochen (Food-Blog mit 5.000 Followern)"

Beispiel 3: Reisen

  • Vorher: "Reisen"
  • Nachher: "Reisen (Bucket List: 21 von 47 europäischen Ländern bereist)"
  • Oder: "Reisen (Kulturen kennenlernen: 15 Länder auf 4 Kontinenten)"

Beispiel 4: Sport

  • Vorher: "Sport"
  • Nachher: "Laufen (2x wöchentlich, bereits 3 Halbmarathons absolviert)"
  • Oder: "Fußball (seit 10 Jahren im Verein, aktuell Mannschaftskapitän)"

Beispiel 5: Musik

  • Vorher: "Musik"
  • Nachher: "Gitarre spielen (15 Jahre Erfahrung, regelmäßige Auftritte in lokaler Band)"
  • Oder: "Klavierspielen (klassische Ausbildung, Konzertreife)"

Beispiel 6: Fotografie

  • Vorher: "Fotografieren"
  • Nachher: "Fotografie (Landschaftsfotografie, eigene Ausstellung 2024)"
  • Oder: "Fotografie (Instagram: 10k Follower, Kooperationen mit lokalen Brands)"

Beispiel 7: Ehrenamt

  • Vorher: "Ehrenamt"
  • Nachher: "Ehrenamtliche Arbeit (Jugendtrainer im Sportverein seit 5 Jahren)"
  • Oder: "Ehrenamt (Vorstandsmitglied im Tierheim-Förderverein)"

💡 PROFI-TIPP:

Die Formel für interessante Hobbys: HOBBY + SPEZIFIZIERUNG + NACHWEISBARER ERFOLG/ENGAGEMENT. Beispiel: "Laufen" (Hobby) + "2x wöchentlich" (Engagement) + "3 Halbmarathons absolviert" (Erfolg) = Überzeugendes Hobby im Lebenslauf!

Hobbys und Interessen im Lebenslauf: Was ist der Unterschied?

Viele Bewerber fragen sich: Was ist der Unterschied zwischen "Hobbys" und "Interessen" im Lebenslauf? Sollte ich den Abschnitt "Hobbys" oder "Interessen" nennen? Hier die Klärung.

🔄 Hobbys vs. Interessen: Der Unterschied

Hobbys:

  • Aktive Tätigkeiten, die Sie regelmäßig ausüben
  • Beispiele: Fußball spielen, Gitarre spielen, Kochen
  • Zeigen: Was machen Sie in Ihrer Freizeit?
  • Vermitteln: Aktivität, Engagement, konkrete Fähigkeiten

Interessen:

  • Themengebiete, die Sie faszinieren (auch ohne aktive Ausübung)
  • Beispiele: Interesse an KI, Nachhaltigkeit, Architektur
  • Zeigen: Was interessiert Sie intellektuell?
  • Vermitteln: Neugier, Lernbereitschaft, thematische Affinität

Wie nennen Sie den Abschnitt?

  • "Hobbys": Wenn Sie aktive Tätigkeiten listen
  • "Interessen": Wenn Sie Themengebiete nennen
  • "Hobbys und Interessen": Wenn Sie beides kombinieren
  • "Persönliche Interessen": Professionellere Variante
  • "Freizeit": Zu informell

Beispiel für kombinierte Darstellung:

Hobbys und Interessen

  • Laufen (2x wöchentlich, 3 Halbmarathons absolviert)
  • Gitarre spielen (15 Jahre Erfahrung, lokale Band)
  • Interesse an Künstlicher Intelligenz und Machine Learning
  • Ehrenamtliche Arbeit (Jugendtrainer im Sportverein)

Wie viele Hobbys im Lebenslauf angeben?

Die Frage "Wie viele Hobbys im Lebenslauf?" ist wichtig für die richtige Dosierung. Zu wenige wirken einfallslos, zu viele unglaubwürdig.

🔢 Die perfekte Anzahl an Hobbys

Empfohlene Anzahl: 2-4 Hobbys

  • 2 Hobbys: Minimum, wirkt fokussiert
  • 3 Hobbys: Ideal – zeigt Vielseitigkeit ohne zu überladen
  • 4 Hobbys: Maximum für die meisten Bewerber
  • ⚠️ 5+ Hobbys: Nur wenn wirklich alle relevant und glaubwürdig

Strategische Zusammenstellung:

  • 1 Hobby: Zeigt Teamfähigkeit (Mannschaftssport)
  • 1 Hobby: Zeigt Ausdauer/Disziplin (Joggen, Musikinstrument)
  • 1 Hobby: Zeigt soziales Engagement (Ehrenamt)
  • 1 Hobby: Zeigt Kreativität oder berufliche Relevanz (Fotografie, Bloggen)

Beispiel gut zusammengestellte Hobbys:

Hobbys

  • Volleyball im Verein (Teamfähigkeit)
  • Laufen – 3 Halbmarathons absolviert (Ausdauer)
  • Ehrenamtlicher Nachhilfelehrer (Soziales Engagement)

💡 PROFI-TIPP:

Qualität schlägt Quantität! Lieber 3 aussagekräftige, spezifische Hobbys als 6 generische Aktivitäten. Ein "Fußball (seit 15 Jahren im Verein, Mannschaftskapitän)" sagt mehr aus als fünf oberflächliche Hobbys ohne Details.

Was wenn man keine Hobbys hat?

Eine häufige Sorge: "Welche Hobbys im Lebenslauf wenn man keine hat?" Die gute Nachricht: Fast jeder hat Hobbys – Sie nehmen sie nur vielleicht nicht als solche wahr!

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Alltägliche Aktivitäten, die als Hobbys zählen:

  • Regelmäßig spazieren gehen? → "Wandern" oder "Naturerkundung"
  • Rezepte ausprobieren? → "Kochen" (mit Spezialisierung)
  • Podcasts hören? → "Interesse an [Thema der Podcasts]"
  • YouTube-Tutorials schauen? → "Autodidaktisches Lernen" (mit Thema)
  • Social Media aktiv nutzen? → "Social Media" (falls berufsrelevant)
  • Mit Kindern spielen? → "Familie" oder "Kindererziehung" (bei passenden Jobs)
  • Garten pflegen? → "Gartenarbeit" oder "Urban Gardening"
  • Fahrrad fahren? → "Radfahren" oder "Rennrad"
  • Filme schauen? → "Filmanalyse" oder "Interesse an Filmkunst" (nur bei Medienjobs)

Was Sie NICHT als Hobby angeben sollten:

  • ❌ "Netflix schauen"
  • ❌ "Schlafen"
  • ❌ "Mit Freunden abhängen"
  • ❌ "Internet surfen"
  • ❌ "Social Media" (als passiver Konsum)

Alternative: Hobbys-Abschnitt weglassen

  • Wenn Sie wirklich keine passenden Hobbys finden: Lassen Sie den Abschnitt weg
  • Besser kein Hobbys-Abschnitt als erfundene oder unpassende Hobbys
  • Bei Führungspositionen oft ohnehin weniger wichtig
  • Fokussieren Sie auf Ihre starken beruflichen Qualifikationen

💡 PROFI-TIPP:

Sie haben wirklich keine Hobbys? Das könnte ein Signal sein, dass Ihre Work-Life-Balance nicht stimmt. Nutzen Sie die Bewerbungsphase, um ein neues Hobby zu starten! Ein "Laufen (seit 2 Monaten, 2x wöchentlich)" ist besser als nichts – und Sie können im Vorstellungsgespräch von Ihrem neuen Vorhaben erzählen.

Wie Hobbys im Lebenslauf formulieren?

Die Frage "Wie schreibt man Hobbys im Lebenslauf?" betrifft Format, Platzierung und Formulierung. Hier alle wichtigen Regeln.

✏️ Formatierung und Platzierung

Wo kommen Hobbys im Lebenslauf hin?

  • Ganz am Ende: Nach Berufserfahrung, Ausbildung, Skills
  • Eigener Abschnitt: Mit Überschrift "Hobbys", "Interessen" oder "Hobbys und Interessen"
  • Nicht am Anfang: Wichtigste Infos zuerst!
  • Nicht zu prominent: Hobbys sind Zusatzinfo, kein Hauptfokus

Wie formulieren Sie Hobbys?

  • Stichpunkte: Aufzählungsform mit Spiegelstrichen
  • Details in Klammern: "Laufen (2x wöchentlich, 3 Halbmarathons)"
  • Konkret: Nicht nur "Sport", sondern "Fußball im Verein"
  • Aktiv formuliert: "Gitarre spielen", nicht "Ich spiele Gitarre"
  • Keine ganzen Sätze: Zu ausführlich

Groß- oder Kleinschreibung?

  • Hobbys groß schreiben: "Laufen", "Gitarre spielen", "Kochen"
  • Substantivierung: Wenn das Hobby als Nomen verwendet wird
  • Beispiel: "Gitarre spielen" oder "Gitarrespielen" (beides möglich)

Format-Beispiele:

Variante 1: Kurz und knapp

Hobbys

  • Fußball im Verein
  • Gitarre spielen
  • Ehrenamtliche Arbeit

Variante 2: Mit Details (empfohlen)

Hobbys und Interessen

  • Fußball (seit 10 Jahren im Verein, aktuell Mannschaftskapitän)
  • Gitarre spielen (15 Jahre Erfahrung, Auftritte in lokaler Band)
  • Ehrenamtliche Arbeit (Jugendtrainer im Sportverein seit 3 Jahren)
  • Interesse an Künstlicher Intelligenz und Machine Learning

Variante 3: Kategorisiert (bei vielen Hobbys)

Persönliche Interessen

Sport: Fußball (Verein), Laufen (3 Halbmarathons)

Kreativ: Fotografie (Instagram: 10k Follower), Gitarre spielen

Engagement: Ehrenamtlicher Nachhilfelehrer

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Häufig gestellte Fragen (FAQ): Hobbys im Lebenslauf

Sollte ich Hobbys im Lebenslauf angeben?
Ja, in den meisten Fällen ist es empfehlenswert! Hobbys geben Einblick in Ihre Persönlichkeit, zeigen Soft Skills und bieten Gesprächsanlässe im Vorstellungsgespräch. Nur bei Platzmangel oder in sehr konservativen Branchen können Sie darauf verzichten.
Welche Hobbys kommen im Lebenslauf gut an?
Besonders gut kommen an: Mannschaftssport (Teamfähigkeit), Musikinstrumente (Disziplin), Ehrenamt (Engagement), Laufen (Ausdauer), Vereinsarbeit (Führungsqualitäten). Wichtig: Hobbys sollten positive Eigenschaften vermitteln.
Wie viele Hobbys sollte man im Lebenslauf angeben?
Ideal sind 2-4 Hobbys. Weniger als 2 wirkt einfallslos, mehr als 4-5 unglaubwürdig. Wichtig ist Qualität vor Quantität: Lieber 3 aussagekräftige Hobbys mit Details als 6 generische ohne Kontext.
Welche Hobbys sollte man nicht im Lebenslauf angeben?
Vermeiden Sie: Extremsportarten (Verletzungsrisiko), zeitintensive Hobbys (Verfügbarkeit fraglich), kontroverse Hobbys (Jagen, Pokern), passive Aktivitäten (Fernsehen, Social Media konsumieren). Diese können negativ interpretiert werden.
Was ist der Unterschied zwischen Hobbys und Interessen?
Hobbys sind aktive Tätigkeiten (Fußball spielen, Gitarre spielen), Interessen sind Themengebiete, die Sie faszinieren (KI, Nachhaltigkeit). Beide können kombiniert werden unter "Hobbys und Interessen".
Wo im Lebenslauf kommen Hobbys hin?
Hobbys kommen ganz ans Ende des Lebenslaufs, nach Berufserfahrung, Ausbildung und Skills. Sie sind wichtig, aber nicht so wichtig wie Ihre beruflichen Qualifikationen.
Wie formuliert man Hobbys im Lebenslauf?
Verwenden Sie Stichpunkte mit Details in Klammern: "Laufen (2x wöchentlich, 3 Halbmarathons absolviert)". Seien Sie konkret statt generisch: "Fußball im Verein" statt nur "Sport". Schreiben Sie Hobbys groß.
Muss man Hobbys im Lebenslauf angeben?
Nein, Hobbys sind optional. Wenn Sie keine passenden Hobbys haben oder der Platz knapp ist, können Sie den Abschnitt weglassen. Besser kein Hobbys-Abschnitt als erfundene oder unpassende Hobbys.
Was wenn ich keine Hobbys habe?
Fast jeder hat Hobbys – Sie nehmen sie nur vielleicht nicht als solche wahr. Alltägliche Aktivitäten wie regelmäßig spazieren, Rezepte ausprobieren oder Podcasts hören können als Hobbys formuliert werden. Alternativ: Abschnitt weglassen.
Sollte man Lesen als Hobby im Lebenslauf angeben?
Ja, aber spezifisch! Nicht nur "Lesen", sondern "Lesen (Schwerpunkt: Wirtschaftsliteratur, Biografien)" oder "Lesen (aktiv in Literaturkreis)". Die Spezifizierung macht den Unterschied!
Sind Hobbys im Lebenslauf wichtig?
Hobbys sind nicht so wichtig wie Ihre Qualifikationen, können aber bei ähnlichen Kandidaten den Unterschied machen. Sie zeigen Ihre Persönlichkeit, vermitteln Soft Skills und bieten Gesprächsanlässe im Interview.
Kann man Reisen als Hobby im Lebenslauf angeben?
Ja, aber konkret! Nicht nur "Reisen", sondern "Reisen (21 von 47 europäischen Ländern bereist)" oder "Reisen (Kulturen kennenlernen, 15 Länder auf 4 Kontinenten)". So wirkt es spannender und glaubwürdiger.
Sollte man Sport als Hobby angeben?
Ja, aber spezifizieren! Nicht nur "Sport", sondern die konkrete Sportart mit Details: "Fußball (seit 10 Jahren im Verein, Mannschaftskapitän)" oder "Laufen (2x wöchentlich, 3 Halbmarathons absolviert)".
Kann Kochen als Hobby im Lebenslauf stehen?
Ja, mit Spezifizierung! "Kochen (Asiatische Küche, Kochschule absolviert)" oder "Kochen (Food-Blog mit 5.000 Followern)" sind gute Formulierungen. Nur "Kochen" ist zu allgemein.
Werden Hobbys im Vorstellungsgespräch thematisiert?
Ja, sehr oft! Hobbys werden gerne als Eisbrecher genutzt. Deshalb: Geben Sie nur Hobbys an, über die Sie authentisch sprechen können. Erfundene Hobbys können im Interview peinlich werden.

 

Fazit: Hobbys als Ihre persönliche Visitenkarte

Hobbys im Lebenslauf sind mehr als nur eine optionale Rubrik – sie sind Ihre Chance, als Mensch sichtbar zu werden. Während Berufserfahrung und Qualifikationen zeigen, was Sie können, zeigen Hobbys, wer Sie sind. Die richtigen Hobbys für Lebenslauf vermitteln wichtige Soft Skills wie Teamfähigkeit, Ausdauer und Engagement – oft subtiler und glaubwürdiger als jede Selbstbeschreibung.

Wichtig ist: Wählen Sie Ihre Hobbys strategisch, aber bleiben Sie authentisch. Gute Hobbys im Lebenslauf sind spezifisch, zeigen Engagement und vermitteln positive Eigenschaften. Vermeiden Sie kontroverse, riskante oder zeitintensive Hobbys, die falsch interpretiert werden könnten. Und denken Sie daran: Hobbys werden gerne im Vorstellungsgespräch als Gesprächsöffner genutzt – Sie sollten authentisch und begeistert darüber sprechen können!

Mit den richtigen Beispielen für Hobbys im Lebenslauf, der passenden Formulierung und einer strategischen Auswahl machen Sie aus diesem optionalen Abschnitt einen echten Pluspunkt Ihrer Bewerbung. Ob Sie 2, 3 oder 4 Hobbys angeben – wichtig ist Qualität vor Quantität. Ein gut formuliertes Hobby mit Details ist mehr wert als fünf generische Aktivitäten ohne Kontext!

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