Vorstellungsgespräch 2026: Der ultimative Guide für Erfolg

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Vorstellungsgespräch 2026: Der ultimative Guide für deinen Erfolg

Schnellantwort: Vorstellungsgespräch

Ein erfolgreiches Vorstellungsgespräch beruht auf drei Säulen:

1. Vorbereitung: Recherchiere Unternehmen, Position und häufige Fragen
2. Authentizität: Sei du selbst – aber in deiner besten Version
3. Professionalität: Pünktlichkeit, Kleidung, Körpersprache

Wichtig 2026: Bereite dich auf Video-Interviews vor und zeige, wie du zum Unternehmen passt – nicht nur fachlich, sondern auch kulturell!

Das Vorstellungsgespräch steht an und du bist nervös? Keine Sorge – mit der richtigen Vorbereitung wird aus Nervosität produktive Spannung! In diesem ultimativen Guide erfährst du alles, was du für ein erfolgreiches Vorstellungsgespräch wissen musst – von der perfekten Vorbereitung über die häufigsten Fragen bis zur richtigen Kleidung.

Das Vorstellungsgespräch ist deine Chance, persönlich zu überzeugen und zu zeigen, dass du mehr bist als ein Lebenslauf. Hier zählen deine Persönlichkeit, deine Motivation und deine Soft Skills. Mit diesem Guide bist du bestens vorbereitet!

Das erwartet dich in diesem Artikel:

  • Vorstellungsgespräch Vorbereitung: Der komplette Fahrplan
  • Die 20 häufigsten Vorstellungsgespräch Fragen + perfekte Antworten
  • Stärken und Schwächen im Vorstellungsgespräch richtig nennen
  • Kleidung Vorstellungsgespräch: Der Dresscode-Guide
  • Körpersprache: So wirkst du selbstbewusst
  • Nach dem Vorstellungsgespräch: Die wichtigsten Schritte
  • Die 10 häufigsten Fehler und wie du sie vermeidest

Vorstellungsgespräch Vorbereitung: Der komplette Fahrplan

Die Vorbereitung auf ein Vorstellungsgespräch entscheidet maßgeblich über Erfolg oder Misserfolg. Wer gut vorbereitet ist, strahlt Selbstbewusstsein aus und kann souverän auf alle Fragen antworten. Hier ist dein kompletter Vorbereitungs-Fahrplan.

Phase 1: Recherche über das Unternehmen (2-3 Tage vorher)

Je mehr du über das Unternehmen weißt, desto besser kannst du im Vorstellungsgespräch zeigen, warum du dort arbeiten möchtest. Diese Recherche ist absolute Pflicht!

Was du über das Unternehmen wissen solltest

Grundlegende Informationen:

  • Was macht das Unternehmen genau? (Produkte, Dienstleistungen)
  • In welcher Branche ist das Unternehmen tätig?
  • Wie groß ist das Unternehmen? (Mitarbeiterzahl, Standorte)
  • Wer sind die wichtigsten Kunden/Zielgruppen?
  • Wer sind die Hauptkonkurrenten?

Unternehmenskultur und Werte:

  • Was sind die Unternehmenswerte? (Oft auf "Über uns"-Seite)
  • Wie präsentiert sich das Unternehmen? (Modern, traditionell, innovativ?)
  • Gibt es ein Leitbild oder Mission Statement?
  • Wie ist die Arbeitsatmosphäre? (Glassdoor, Kununu checken!)

Aktuelle Entwicklungen:

  • Gibt es aktuelle News zum Unternehmen? (Google News nutzen)
  • Neue Produkte, Standorte, Projekte?
  • Auszeichnungen oder Zertifizierungen?
  • Social Media: Wie kommuniziert das Unternehmen? (LinkedIn, Instagram)

Wo findest du diese Infos?

  • Unternehmens-Website (besonders "Über uns", "Karriere", "News")
  • LinkedIn-Unternehmensseite
  • Bewertungsportale (Kununu, Glassdoor)
  • Google News für aktuelle Artikel
  • Jahresberichte (bei börsennotierten Unternehmen)

Phase 2: Die Position verstehen (2 Tage vorher)

Lies die Stellenanzeige nochmal ganz genau! Viele Bewerber scheitern, weil sie die Anforderungen der Position nicht wirklich verstanden haben.

Analysiere die Stellenanzeige:

  • Welche Hauptaufgaben hat die Position?
  • Welche Qualifikationen werden gefordert?
  • Welche Soft Skills werden erwähnt? (Teamfähigkeit, Kommunikationsstärke etc.)
  • An wen berichtet die Position? (Hierarchie verstehen)
  • Gibt es Besonderheiten? (Reisebereitschaft, Schichtdienst, Home-Office etc.)

Matching-Liste erstellen: Erstelle eine Tabelle mit zwei Spalten: Links die Anforderungen aus der Stellenanzeige, rechts deine passenden Qualifikationen und Erfahrungen. Das hilft dir, im Vorstellungsgespräch konkret zu argumentieren!

Phase 3: Antworten auf häufige Fragen vorbereiten (1-2 Tage vorher)

Es gibt Fragen, die in fast jedem Vorstellungsgespräch kommen. Bereite gute Antworten vor – aber lerne sie nicht auswendig! Du solltest natürlich klingen, nicht wie ein Roboter.

Die Standard-Fragen:

  • "Erzählen Sie etwas über sich"
  • "Warum möchten Sie bei uns arbeiten?"
  • "Was sind Ihre Stärken und Schwächen?"
  • "Wo sehen Sie sich in 5 Jahren?"
  • "Warum sollten wir gerade Sie einstellen?"

Mehr zu diesen Fragen im nächsten Abschnitt mit konkreten Antwort-Beispielen!

Phase 4: Eigene Fragen vorbereiten (1 Tag vorher)

Am Ende jedes Vorstellungsgesprächs kommt die Frage: "Haben Sie noch Fragen?" Die Antwort sollte IMMER "Ja" sein! Wer keine Fragen stellt, wirkt desinteressiert.

Gute Fragen fürs Vorstellungsgespräch

Fragen zur Position:

  • "Wie sieht ein typischer Arbeitstag in dieser Position aus?"
  • "Was sind die größten Herausforderungen in den ersten 3 Monaten?"
  • "Woran würden Sie nach einem Jahr messen, ob ich erfolgreich bin?"
  • "Mit welchen Abteilungen würde ich hauptsächlich zusammenarbeiten?"

Fragen zum Team:

  • "Wie groß ist das Team, in dem ich arbeiten würde?"
  • "Wie würden Sie die Teamkultur beschreiben?"
  • "Gibt es regelmäßige Team-Events oder Meetings?"

Fragen zur Entwicklung:

  • "Welche Weiterbildungsmöglichkeiten bieten Sie?"
  • "Gibt es Aufstiegsmöglichkeiten in dieser Position?"
  • "Wie unterstützen Sie die berufliche Entwicklung Ihrer Mitarbeiter?"

Fragen zum Unternehmen:

  • "Was sind die wichtigsten Ziele des Unternehmens für die nächsten Jahre?"
  • "Was macht Ihrer Meinung nach einen guten Mitarbeiter hier aus?"
  • "Wie würden Sie die Unternehmenskultur beschreiben?"

Fragen zum Prozess:

  • "Wie sind die nächsten Schritte im Bewerbungsprozess?"
  • "Bis wann kann ich mit einer Rückmeldung rechnen?"
  • "Gibt es weitere Gesprächsrunden?"

NIEMALS diese Fragen stellen:

  • "Wie viele Urlaubstage habe ich?" (wirkt nur an Freizeit interessiert)
  • "Kann ich Home-Office machen?" (erst später klären)
  • "Wie hoch ist das Gehalt?" (wartet, bis das Unternehmen das Thema anspricht)
  • Fragen, die durch 2 Minuten Recherche auf der Website beantwortet wären

Phase 5: Praktische Vorbereitung (1 Tag vorher)

Kleidung vorbereiten: Wähle dein Outfit und probiere es an. Mehr dazu im Abschnitt "Kleidung Vorstellungsgespräch".

Unterlagen vorbereiten: Drucke aus: Kopie deines Lebenslaufs (3 Exemplare), Kopie deines Anschreibens, Kopie relevanter Zeugnisse, Notizblock und Stift, Liste mit deinen Fragen.

Anfahrt planen: Route checken (Google Maps), Fahrtzeit berechnen + 15 Minuten Puffer, Parkplatz-Situation prüfen (falls mit Auto), bei Öffentlichen: Alternative Verbindung raussuchen.

Tech-Check (bei Video-Interviews): Kamera und Mikrofon testen, Hintergrund aufräumen (neutral und professionell), Beleuchtung checken (Licht von vorne, nicht von hinten), Internet-Verbindung testen, Software/Link testen (Zoom, Teams etc.).

Phase 6: Am Tag des Vorstellungsgesprächs

Timing: Plane so, dass du 10-15 Minuten vor dem Termin da bist. Nicht früher (Unternehmen ist vielleicht nicht bereit), aber auch nicht später!

Letzte Checks: Nochmal Unternehmens-News checken (vielleicht gibt es etwas ganz Aktuelles?), Handy auf lautlos stellen, Kaugummi ausspucken, Atem-Check, nochmal Outfit checken (Flecken? Haare?), tief durchatmen und positiv denken!

Checkliste Vorstellungsgespräch Vorbereitung:

✓ Unternehmen gründlich recherchiert
✓ Stellenanzeige analysiert und Matching-Liste erstellt
✓ Antworten auf Standard-Fragen vorbereitet
✓ Eigene Fragen notiert (mindestens 5!)
✓ Outfit ausgewählt und gebügelt
✓ Unterlagen ausgedruckt und sortiert
✓ Anfahrt geplant mit Zeitpuffer
✓ Bei Video-Interviews: Tech-Check durchgeführt
✓ Ausgeschlafen und pünktlich!

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Vorbereitung auf Standardfragen (Prompt #30)
Verhaltensbasierte Fragen meistern (Prompt #31)
Reaktion auf unerwartete Fragen (Prompt #32)
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Assessment Center meistern (Prompt #36)

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Vorstellungsgespräch Fragen: Die 20 häufigsten + perfekte Antworten

Es gibt Fragen, die in fast jedem Vorstellungsgespräch gestellt werden. Wer darauf gute Antworten parat hat, punktet sofort! Hier sind die 20 häufigsten Vorstellungsgespräch Fragen mit konkreten Antwort-Strategien und Beispielen.

Frage 1: "Erzählen Sie etwas über sich"

Was wird wirklich gefragt? Gib mir einen Überblick über deinen Werdegang und warum du hier sitzt.

Wie antwortest du richtig: Chronologischer Abriss deiner Karriere (2-3 Minuten!), Fokus auf Stationen, die für diese Position relevant sind, mit Bezug zur ausgeschriebenen Stelle enden.

Beispiel-Antwort:

"Sehr gerne! Ich habe 2018 mein BWL-Studium mit Schwerpunkt Marketing abgeschlossen. Direkt danach bin ich als Junior Marketing Manager bei [Firma X] eingestiegen, wo ich drei Jahre lang hauptsächlich im Online-Marketing tätig war. Dort habe ich die Verantwortung für unsere Social-Media-Kanäle übernommen und konnte die Reichweite um 150% steigern. Seit 2021 arbeite ich als Marketing Manager bei [Firma Y] und leite dort ein Team von 4 Personen. Besonders gereizt hat mich an dieser Position bei Ihnen, dass Sie den Fokus stark auf digitale Transformation legen – genau der Bereich, in dem ich mich in den letzten Jahren spezialisiert habe."

Vermeide: Deinen kompletten Lebenslauf runterbeten, persönliche Details (Hobbys, Familie) ohne Bezug zur Stelle, länger als 3 Minuten reden.

Frage 2: "Warum möchten Sie bei uns arbeiten?"

Was wird wirklich gefragt? Hast du dich wirklich mit unserem Unternehmen beschäftigt oder bewirbst du dich überall?

Wie antwortest du richtig: Zeige, dass du das Unternehmen kennst, nenne konkrete Gründe (Produkte, Kultur, Werte, Projekte), verbinde es mit deinen Karrierezielen.

Beispiel-Antwort:

"Ich verfolge die Entwicklung Ihres Unternehmens schon seit einiger Zeit und bin beeindruckt von Ihrer innovativen Herangehensweise im Bereich [X]. Besonders Ihr aktuelles Projekt [konkretes Projekt nennen] zeigt, dass Sie nicht nur den Markt beobachten, sondern ihn aktiv mitgestalten. Außerdem schätze ich Ihre Unternehmenskultur, die laut Ihren Mitarbeiterbewertungen sehr auf Teamwork und persönliche Entwicklung setzt. Genau in so einem Umfeld möchte ich arbeiten und meine Erfahrung im Bereich [X] einbringen."

Vermeide: Nur das Gehalt oder die Benefits zu erwähnen, vage Aussagen ohne konkrete Beispiele, negative Kommentare über deinen aktuellen Arbeitgeber.

Frage 3: "Was sind Ihre Stärken?"

Was wird wirklich gefragt? Welche Fähigkeiten bringst du mit, die für diese Position wichtig sind?

Wie antwortest du richtig: Nenne 2-3 Stärken, die in der Stellenanzeige gefordert werden, belege jede Stärke mit einem konkreten Beispiel, zeige wie diese Stärke dem Unternehmen nutzt.

Beispiel-Antwort:

"Eine meiner größten Stärken ist meine analytische Denkweise. In meiner aktuellen Position habe ich ein Dashboard entwickelt, das alle wichtigen Marketing-KPIs in Echtzeit darstellt. Das hat unsere Kampagnen-Optimierung deutlich beschleunigt – wir konnten die Conversion-Rate um 23% steigern. Eine weitere Stärke ist meine Kommunikationsfähigkeit. Ich arbeite täglich mit verschiedenen Abteilungen zusammen und schaffe es, komplexe technische Konzepte so zu erklären, dass alle sie verstehen. Das ist besonders wichtig, wenn man – wie in dieser Position – als Schnittstelle zwischen Marketing und IT fungiert."

Vermeide: Allgemeine Aussagen ohne Beispiele ("Ich bin fleißig"), Stärken nennen, die für die Position irrelevant sind, zu bescheiden sein.

Frage 4: "Was sind Ihre Schwächen?"

Was wird wirklich gefragt? Bist du selbstreflektiert? Wie gehst du mit Schwächen um?

Wie antwortest du richtig: Nenne eine echte Schwäche (keine Fake-Schwäche!), zeige wie du aktiv daran arbeitest, wähle eine Schwäche, die für die Position nicht kritisch ist.

Beispiel-Antworten:

"Ich neige manchmal dazu, zu detailorientiert zu arbeiten und verliere dann das große Ganze aus den Augen. Das habe ich aber erkannt und arbeite bewusst daran, regelmäßig einen Schritt zurückzutreten und Prioritäten neu zu bewerten. Ich nutze jetzt auch To-Do-Listen mit klarer Priorisierung nach Wichtigkeit statt Dringlichkeit – das hilft mir sehr."

"Öffentliche Präsentationen vor großen Gruppen fallen mir nicht ganz leicht. Deshalb habe ich im letzten Jahr einen Rhetorik-Kurs besucht und melde mich bewusst für Präsentationen, um Routine zu bekommen. Es wird mit jeder Präsentation besser und ich merke, wie meine Sicherheit wächst."

Vermeide: Fake-Schwächen ("Ich bin zu perfektionistisch"), kritische Schwächen für die Position (als Controller nicht: "Ich kann nicht mit Zahlen"), gar keine Schwäche nennen, die Schwäche zu sehr ausbreiten.

Mehr Details: Weiter unten im Abschnitt "Stärken und Schwächen im Vorstellungsgespräch"!

Frage 5: "Warum haben Sie Ihren letzten Job gekündigt?"

Was wird wirklich gefragt? Gab es Probleme? Bist du ein schwieriger Mitarbeiter?

Wie antwortest du richtig: Bleib positiv und professionell, fokussiere dich auf das, was du suchst (nicht was du verlässt), zeige dass du neue Herausforderungen suchst.

Beispiel-Antworten:

"Ich habe in meiner bisherigen Position viel gelernt und bin dem Team sehr dankbar. Allerdings sind die Entwicklungsmöglichkeiten dort begrenzt, da es ein kleines Unternehmen ist. Ich suche jetzt eine Position, in der ich mehr Verantwortung übernehmen und meine Fähigkeiten im Bereich [X] weiter ausbauen kann. Genau das bietet Ihre Position."

Vermeide: Negativ über den Ex-Arbeitgeber sprechen, über Konflikte mit Kollegen/Chef berichten, Geld als einzigen Grund nennen.

Frage 6: "Wo sehen Sie sich in 5 Jahren?"

Was wird wirklich gefragt? Passt diese Position zu deinen Karrierezielen? Bleibst du länger?

Wie antwortest du richtig: Zeige Ambitionen, aber sei realistisch, verbinde deine Ziele mit der ausgeschriebenen Position, zeige dass du langfristig planst.

Beispiel-Antwort:

"In 5 Jahren sehe ich mich in einer Führungsposition im Marketing-Bereich, idealerweise in diesem Unternehmen. Ich möchte die Verantwortung für größere strategische Projekte übernehmen und ein Team leiten. Diese Position als Senior Marketing Manager ist für mich der perfekte nächste Schritt, um diese Fähigkeiten aufzubauen. Besonders reizt mich, dass Sie Ihren Mitarbeitern Entwicklungsmöglichkeiten bieten und Führungskräfte aus den eigenen Reihen fördern."

Vermeide: "Auf Ihrem Stuhl sitzen" zu sagen, gar keine Ambitionen zeigen, unrealistische Ziele ("CEO"), zu konkret werden ("In genau diesem Job").

Frage 7: "Warum sollten wir gerade Sie einstellen?"

Was wird wirklich gefragt? Was unterscheidet dich von anderen Bewerbern?

Wie antwortest du richtig: Fasse deine relevantesten Qualifikationen zusammen, zeige deinen Unique Selling Point, verbinde es mit den Unternehmenszielen.

Beispiel-Antwort:

"Sie sollten mich einstellen, weil ich nicht nur die fachlichen Anforderungen erfülle, sondern auch bereits Erfahrung in genau Ihrer Branche habe. In meiner letzten Position habe ich ein ähnliches Projekt geleitet und dabei die Ziele nicht nur erreicht, sondern um 30% übertroffen. Außerdem bringe ich ein starkes Netzwerk in der Branche mit, das für Ihre geplante Expansion sehr wertvoll sein kann. Ich bin motiviert, schnell einzuarbeiten und ab Tag 1 einen Mehrwert zu liefern."

Vermeide: Arrogant wirken, andere Bewerber schlechtreden, zu bescheiden sein, nur allgemeine Aussagen machen.

Weitere häufige Vorstellungsgespräch Fragen (kurz):

Frage 8: "Was wissen Sie über unser Unternehmen?"
Zeige deine Recherche! Nenne Produkte, aktuelle Projekte, Unternehmenswerte.

Frage 9: "Wie gehen Sie mit Stress um?"
Nenne konkrete Strategien: Priorisierung, Pausen, Sport, To-Do-Listen.

Frage 10: "Beschreiben Sie eine Situation, in der Sie ein Problem gelöst haben"
Nutze die STAR-Methode: Situation, Task, Action, Result.

Frage 11: "Wie arbeiten Sie im Team?"
Konkrete Beispiele aus bisheriger Teamarbeit, eigene Rolle im Team beschreiben.

Frage 12: "Was war Ihr größter beruflicher Erfolg?"
Wähle einen Erfolg, der zur ausgeschriebenen Position passt, mit messbaren Ergebnissen.

Frage 13: "Was war Ihr größter Fehler?"
Echten Fehler nennen, aber zeigen was du gelernt hast und wie du es heute besser machst.

Frage 14: "Wie gehen Sie mit Kritik um?"
Zeige dass du kritikfähig bist und Feedback als Chance siehst.

Frage 15: "Was motiviert Sie?"
Verbinde deine Motivation mit der Position (neue Herausforderungen, Entwicklung, Teamarbeit).

Frage 16: "Welches Gehalt stellen Sie sich vor?"
Recherchiere vorher Gehalts-Benchmarks, nenne eine Spanne, lass Raum für Verhandlung.

Frage 17: "Wann könnten Sie bei uns anfangen?"
Sei realistisch bezüglich Kündigungsfristen, zeige aber auch Interesse schnell zu starten.

Frage 18: "Haben Sie noch andere Bewerbungen laufen?"
Ehrlich sein, aber nicht zu viele Details. Zeige dass diese Position deine erste Wahl ist.

Frage 19: "Was unterscheidet Sie von anderen Bewerbern?"
Deine Unique Combination aus Erfahrung, Skills und Persönlichkeit.

Frage 20: "Haben Sie noch Fragen an uns?"
IMMER "Ja" sagen! Deine vorbereiteten Fragen stellen (siehe oben).

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Stärken und Schwächen im Vorstellungsgespräch: So antwortest du perfekt

Die Frage nach Stärken und Schwächen ist eine der schwierigsten im Vorstellungsgespräch. Viele Bewerber scheitern hier, weil sie zu allgemein bleiben oder Fake-Schwächen nennen. Hier erfährst du, wie du diese Frage meisterst.

Stärken im Vorstellungsgespräch nennen: Die richtige Strategie

Bei der Frage nach deinen Stärken geht es nicht darum, möglichst viele aufzuzählen. Es geht darum, die richtigen Stärken zu nennen – die für diese Position relevant sind.

So nennst du Stärken richtig

Die Formel für perfekte Stärken:

1. Stärke benennen
2. Mit konkretem Beispiel belegen
3. Nutzen für das Unternehmen zeigen

Beispiel gut gemacht:

"Eine meiner größten Stärken ist mein analytisches Denkvermögen. Als Projektmanager in meiner letzten Position habe ich festgestellt, dass unsere Projekte oft verzögert wurden. Ich habe daraufhin die Daten der letzten 20 Projekte analysiert und die drei Hauptursachen identifiziert. Basierend darauf habe ich neue Prozesse eingeführt, die die Verzögerungen um 40% reduzierten. Diese analytische Herangehensweise würde ich auch in dieser Position einbringen, um Ihre Prozesse kontinuierlich zu optimieren."

Häufige Stärken mit Beispielen:

Analytisches Denken: "Ich erkenne Muster und Zusammenhänge schnell. In meiner letzten Position habe ich..."

Kommunikationsstärke: "Ich kann komplexe Sachverhalte verständlich erklären. Das war besonders wichtig, als ich..."

Teamfähigkeit: "Ich arbeite gerne mit anderen zusammen und bringe Teams voran. Ein Beispiel: ..."

Organisationstalent: "Ich behalte auch bei vielen parallel laufenden Projekten den Überblick. Zum Beispiel..."

Problemlösungsfähigkeit: "Ich finde kreative Lösungen für komplexe Probleme. Als wir vor folgendem Problem standen..."

Belastbarkeit: "Auch in stressigen Phasen bleibe ich ruhig und strukturiert. Das zeigte sich, als..."

Wie viele Stärken nennen? 2-3 Stärken sind ideal. Mehr wirkt aufgesetzt, weniger zu bescheiden.

Welche Stärken wählen? Schau in die Stellenanzeige! Wenn dort "Teamfähigkeit" und "analytisches Denken" gefordert werden, sind das deine Stärken!

Schwächen im Vorstellungsgespräch nennen: Die Kunst der Ehrlichkeit

Die Frage nach Schwächen ist eine Falle – aber eine, die du mit der richtigen Strategie elegant umgehen kannst. Das Ziel ist nicht, perfekt zu wirken, sondern selbstreflektiert und lernbereit.

Schwächen richtig formulieren

Die Formel für Schwächen:

1. Echte (aber nicht kritische) Schwäche nennen
2. Zeigen, dass du sie erkannt hast
3. Konkret erklären, wie du daran arbeitest
4. Fortschritt aufzeigen

Beispiele für gute Schwächen:

Ungeduld:

"Ich bin manchmal ungeduldig, wenn Projekte sich länger hinziehen als geplant. Das habe ich aber erkannt und arbeite bewusst daran, geduldiger zu werden. Ich erinnere mich jetzt daran, dass nicht alles in meinem Tempo laufen kann und dass gründliches Arbeiten wichtiger ist als Geschwindigkeit. Das hilft mir, realistischere Zeitpläne zu erstellen."

Öffentliche Präsentationen:

"Präsentationen vor großem Publikum waren früher eine Herausforderung für mich. Ich habe deshalb einen Rhetorik-Kurs besucht und suche bewusst nach Gelegenheiten zu präsentieren. Mit jeder Präsentation werde ich sicherer – letzte Woche habe ich vor 50 Leuten präsentiert und es lief richtig gut."

Delegieren:

"Ich neige dazu, zu viel selbst machen zu wollen, weil ich sicherstellen möchte, dass alles perfekt ist. Das kann aber ineffizient sein. Ich lerne gerade, mehr zu delegieren und meinem Team zu vertrauen. In meinem aktuellen Projekt habe ich bewusst Aufgaben verteilt und war überrascht, wie gut das Team diese umgesetzt hat."

Nein-Sagen:

"Ich sage ungern Nein, wenn Kollegen um Hilfe bitten – auch wenn ich eigentlich keine Zeit habe. Das führte früher dazu, dass ich meine eigenen Deadlines nicht einhalten konnte. Ich habe gelernt, ehrlich zu kommunizieren, wenn ich keine Kapazität habe, und biete stattdessen an, zu einem späteren Zeitpunkt zu helfen."

NIEMALS diese "Schwächen" nennen:

  • Fake-Schwächen: "Ich bin zu perfektionistisch" / "Ich arbeite zu viel" → Personaler hören das ständig und durchschauen es
  • Kritische Schwächen für die Position: Als Buchhalter nicht "Ich kann nicht mit Zahlen umgehen"
  • Persönliche Schwächen: "Ich bin oft unpünktlich" / "Ich bin faul" → Knockout-Kriterien
  • Keine Schwäche: "Ich habe eigentlich keine Schwächen" → Wirkt arrogant und unreflektiert

Der Trick: Wähle eine Schwäche, die 1) in der Vergangenheit liegt ("früher war ich..."), 2) für die Position nicht kritisch ist, und 3) an der du aktiv arbeitest.

Kleidung Vorstellungsgespräch: Der perfekte Dresscode

Die richtige Kleidung im Vorstellungsgespräch kann den entscheidenden Unterschied machen. Der erste Eindruck entsteht in den ersten 7 Sekunden – und die Kleidung spielt dabei eine zentrale Rolle. Hier erfährst du, was du anziehen solltest.

Die goldene Regel: Business Casual bis Business Formal

Grundsätzlich gilt: Im Zweifel lieber overdressed als underdressed! Du kannst eine Jacke ausziehen, aber du kannst dich nicht formeller anziehen, wenn du merkst, dass du zu locker gekleidet bist.

Dresscode nach Branche

Business Formal (Anzug/Kostüm):

  • Branchen: Banken, Versicherungen, Unternehmensberatung, Anwaltskanzleien, gehobene Positionen
  • Männer: Dunkler Anzug (Grau, Dunkelblau, Schwarz), weißes oder hellblaues Hemd, Krawatte (konservativ), schwarze Lederschuhe
  • Frauen: Hosenanzug oder Kostüm (Grau, Schwarz, Dunkelblau), Bluse (dezent), geschlossene Schuhe mit kleinem Absatz

Business Casual (Smart Casual):

  • Branchen: Mittelstand, Handel, Handwerk, viele Dienstleister, öffentlicher Dienst
  • Männer: Dunkle Stoffhose, Hemd (ohne Krawatte okay), Sakko (optional), Lederschuhe oder gepflegte Sneaker
  • Frauen: Bluse mit Stoffhose oder Rock, Blazer (optional), geschlossene Schuhe

Casual (Locker):

  • Branchen: Startups, Tech, Kreativagenturen, Gaming, Mode
  • Männer: Chino oder dunkle Jeans (ohne Löcher!), Hemd oder Poloshirt, gepflegte Sneaker
  • Frauen: Bluse mit Jeans oder Stoffhose, Cardigan oder leichte Jacke, Ballerinas oder Sneaker

Wie findest du den richtigen Dresscode?

  • Schau auf die Unternehmens-Website: Wie sind die Mitarbeiter angezogen?
  • Check LinkedIn: Bilder vom Team oder Events
  • Instagram/Social Media: Einblicke in die Unternehmenskultur
  • Im Zweifel: Eine Stufe formeller als die Mitarbeiter

Die Details machen den Unterschied

Checkliste Kleidung Vorstellungsgespräch

Allgemein (für alle):

✓ Kleidung frisch gewaschen und gebügelt
✓ Keine Flecken oder Löcher
✓ Schuhe geputzt
✓ Dezentes Parfüm/Deo (nicht übertreiben!)
✓ Gepflegte Haare (frisch gewaschen, ordentlich)
✓ Saubere Fingernägel
✓ Dezenter Schmuck

Speziell für Männer:

✓ Rasiert oder gepflegter Bart
✓ Hemd in die Hose
✓ Gürtel passend zu den Schuhen
✓ Socken lang genug (keine Haut zwischen Hose und Socke!)
✓ Krawatte gerade
✓ Keine auffälligen Accessoires

Speziell für Frauen:

✓ Dezentes Make-up
✓ Geschlossene Schuhe (keine Flip-Flops oder Sandalen)
✓ Rocklänge mindestens knielang
✓ Nicht zu tief ausgeschnittene Oberteile
✓ Dezenter Schmuck (nicht zu viel!)
✓ Natürliche Nagellackfarben

NIEMALS beim Vorstellungsgespräch tragen:

  • Jogginghose, Shorts, zerrissene Jeans
  • T-Shirts mit Aufdruck oder Sprüchen
  • Flip-Flops, Sandalen, Sportschuhe (außer bei sehr lockeren Startups)
  • Zu viel Schmuck oder Piercings (je nach Branche)
  • Zu starkes Parfüm
  • Sonnenbrille (auch nicht auf dem Kopf!)
  • Caps oder Mützen
  • Zu kurze Röcke oder zu tiefe Ausschnitte

Besondere Situationen

Video-Interview Kleidung: Auch bei Video-Interviews vollständig anziehen (nicht nur oben!). Du weißt nie, ob du aufstehen musst. Außerdem fühlst du dich komplett angezogen professioneller.

Probearbeitstag: Frag vorab, was angemessen ist. Meist etwas lockerer als beim ersten Gespräch okay.

Assessment Center: Business Casual ist meist angemessen, da oft praktische Übungen dabei sind.

Körpersprache im Vorstellungsgespräch: So wirkst du selbstbewusst

Deine Worte sind wichtig – aber deine Körpersprache sagt oft mehr aus. Studien zeigen: 55% der Kommunikation läuft nonverbal ab! Hier erfährst du, wie du mit der richtigen Körpersprache Selbstbewusstsein ausstrahlst.

Die wichtigsten Körpersprache-Regeln

Do's der Körpersprache

Händedruck: Fest, aber nicht zu fest. Etwa 2-3 Sekunden. Hand ganz umschließen (nicht nur die Finger). Dabei Blickkontakt halten und lächeln.

Blickkontakt: Halte regelmäßig Blickkontakt (60-70% der Zeit). Nicht starren, aber auch nicht ständig wegschauen. Bei mehreren Gesprächspartnern: Alle einbeziehen.

Lächeln: Lächle freundlich beim Begrüßen und während des Gesprächs. Wirkt sympathisch und selbstbewusst. Aber: Nicht durchgehend grinsen (wirkt unnatürlich).

Sitzen: Aufrecht sitzen, aber nicht steif. Leicht nach vorne geneigt zeigt Interesse. Füße flach auf dem Boden. Hände auf dem Tisch oder im Schoß.

Hände: Nutze Hände zur Gestikulation (unterstreicht deine Aussagen). Aber: Nicht zu wild gestikulieren. Hände sichtbar auf dem Tisch (nicht unter dem Tisch verstecken).

Kopfnicken: Zeigt dass du zuhörst und verstehst. Gelegentlich während der Gesprächspartner spricht.

Stimme: Klar und deutlich sprechen. Nicht zu schnell (zeigt Nervosität). Nicht zu leise (wirkt unsicher). Variiere Tonlage und Lautstärke leicht.

Don'ts der Körpersprache

Verschränkte Arme: Wirkt abweisend und verschlossen. Halte Arme offen.

Herumzappeln: Mit Stift spielen, an Haaren zupfen, mit Füßen wippen → Zeigt Nervosität.

Kein Blickkontakt: Ständig auf den Tisch oder aus dem Fenster schauen → Wirkt desinteressiert oder unsicher.

Schlechte Haltung: Zusammengesackt sitzen oder lümmeln → Wirkt respektlos und unmotiviert.

Zu viel Distanz: Sich weit zurücklehnen → Zeigt Desinteresse.

Aufs Handy schauen: Absolutes No-Go! Handy sollte auf lautlos sein und nicht sichtbar.

Nervöse Gesten: Fingernägel kauen, im Gesicht kratzen, Haare zwirbeln.

Power Poses: Der Trick vor dem Vorstellungsgespräch

Studien zeigen: Deine Körperhaltung beeinflusst dein Selbstvertrauen! Probiere vor dem Vorstellungsgespräch "Power Poses":

2 Minuten Power Pose (auf der Toilette oder im Auto):

  • Stehe breitbeinig mit erhobenen Armen (wie Rocky nach dem Sieg)
  • Oder: Hände in die Hüften, Brust raus (Superhelden-Pose)
  • 2 Minuten halten → Erhöht nachweislich Selbstvertrauen!

Nach dem Vorstellungsgespräch: Die nächsten Schritte

Das Vorstellungsgespräch ist vorbei – aber deine Arbeit noch nicht! Was du nach dem Gespräch tust, kann den Unterschied zwischen Zusage und Absage machen.

Direkt nach dem Gespräch (innerhalb von 24 Stunden)

Thank-You-Mail schreiben

Warum? Zeigt Professionalität, Interesse und gute Manieren. Viele Bewerber machen das nicht – nutze den Vorteil!

Was reinschreiben:

  • Dank für das Gespräch und die Zeit
  • Dein anhaltendes Interesse an der Position
  • Bezug zu einem konkreten Punkt aus dem Gespräch
  • Angebot, weitere Informationen zu liefern falls gewünscht
  • Kurz halten: 5-7 Sätze reichen

Beispiel Thank-You-Mail:

Betreff: Vielen Dank für das Gespräch – Position Marketing Manager

Sehr geehrte Frau Müller,

vielen Dank für das interessante Gespräch heute und Ihre Zeit. Der Austausch über Ihre geplante Digitalisierungsstrategie hat mich sehr begeistert und mein Interesse an der Position als Marketing Manager weiter verstärkt.

Besonders spannend fand ich Ihr Projekt zur neuen E-Commerce-Plattform – hier könnte ich mit meiner Erfahrung im Online-Marketing direkt einen Beitrag leisten.

Falls Sie noch weitere Informationen benötigen, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Ich freue mich auf Ihre Rückmeldung!

Mit freundlichen Grüßen
Max Mustermann

Reflexion und Notizen machen

Solange das Gespräch frisch ist, schreibe auf:

  • Mit wem hast du gesprochen? (Namen aufschreiben!)
  • Was waren die wichtigsten Themen?
  • Welche Fragen wurden gestellt?
  • Was lief gut? Was würdest du beim nächsten Mal anders machen?
  • Welche Informationen hast du über die Position/das Team erhalten?
  • Was waren die nächsten Schritte? Bis wann soll Rückmeldung kommen?

Diese Notizen sind Gold wert für die nächste Runde oder andere Bewerbungsgespräche!

Nachfassen: Wann und wie?

Wenn eine Frist genannt wurde: Warte diese ab. Wenn sie gesagt haben "Sie hören in 2 Wochen von uns", dann warte 2 Wochen.

Wenn keine Frist genannt wurde: Nach 1-2 Wochen höflich per E-Mail nachfragen.

Beispiel Nachfass-Mail:

Betreff: Nachfrage zum Stand meiner Bewerbung – Position Marketing Manager

Sehr geehrte Frau Müller,

vor zwei Wochen hatte ich die Freude, mich bei Ihnen als Marketing Manager vorzustellen. Das Gespräch hat mein Interesse an der Position weiter verstärkt.

Ich wollte höflich nachfragen, ob es bereits eine Entscheidung gibt oder ob Sie noch weitere Informationen von mir benötigen.

Ich freue mich auf Ihre Rückmeldung!

Mit freundlichen Grüßen
Max Mustermann

Und wenn's nicht geklappt hat?

Eine Absage ist nie schön – aber du kannst daraus lernen!

Professionell reagieren: Bedanke dich für die Rückmeldung und das Gespräch. Wirkt professionell und hinterlässt einen guten Eindruck für zukünftige Positionen.

Um Feedback bitten: Frage höflich, ob sie dir Feedback zu deinem Gespräch geben können. Nicht alle werden antworten, aber es lohnt sich zu fragen!

Beispiel-Mail bei Absage:

Sehr geehrte Frau Müller,

vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Auch wenn die Entscheidung nicht zu meinen Gunsten ausgefallen ist, bin ich dankbar für das interessante Gespräch und die Einblicke in Ihr Unternehmen.

Falls Sie die Möglichkeit haben, würde ich mich über ein kurzes Feedback zu meinem Vorstellungsgespräch freuen, um mich weiter verbessern zu können.

Ich wünsche Ihnen alles Gute und vielleicht kreuzen sich unsere Wege in Zukunft noch einmal!

Mit freundlichen Grüßen
Max Mustermann

Die 10 häufigsten Fehler im Vorstellungsgespräch

Selbst gut vorbereitete Kandidaten machen manchmal Fehler im Vorstellungsgespräch. Hier sind die 10 häufigsten – und wie du sie vermeidest.

TOP 10 Fehler im Vorstellungsgespräch

Fehler 1: Unpünktlichkeit

Problem: Zu spät kommen ist der Kardinalsfehler. Zeigt Respektlosigkeit und schlechte Organisation.
Lösung: Plane mit 15 Minuten Puffer. Lieber 10 Minuten zu früh und im Café um die Ecke warten, als 2 Minuten zu spät!

Fehler 2: Schlechte Vorbereitung

Problem: Du weißt nichts über das Unternehmen. "Was macht Ihre Firma?" → Knockout-Frage!
Lösung: Mindestens 2 Stunden Recherche vorher. Website, News, LinkedIn gründlich studieren.

Fehler 3: Negativ über Ex-Arbeitgeber sprechen

Problem: "Mein Chef war inkompetent" / "Die Firma war schlecht organisiert"
Lösung: Immer professionell und neutral bleiben. Fokus auf das, was du suchst, nicht was du verlässt.

Fehler 4: Zu viel oder zu wenig reden

Problem: 10 Minuten Monolog oder einsilbige Antworten
Lösung: 1-3 Minuten pro Antwort ist ideal. Auf den Punkt kommen, aber mit Beispielen belegen.

Fehler 5: Handy klingelt oder man schaut drauf

Problem: Absolutes No-Go! Zeigt Desinteresse und Respektlosigkeit.
Lösung: Handy AUS (nicht lautlos!). Am besten in der Tasche lassen, nicht auf dem Tisch.

Fehler 6: Keine eigenen Fragen haben

Problem: "Nein, ich habe keine Fragen" wirkt desinteressiert.
Lösung: IMMER mindestens 3-5 Fragen vorbereiten. Zeigt echtes Interesse!

Fehler 7: Zu stark auf Gehalt fokussieren

Problem: Erste Frage: "Wie viel verdiene ich?" wirkt nur geldgierig.
Lösung: Warte, bis das Unternehmen das Thema anspricht. Dann professionell verhandeln.

Fehler 8: Lügen oder Übertreiben

Problem: "Ja, ich spreche fließend Französisch" (kannst du aber nicht) → Fliegt spätestens in der Probezeit auf!
Lösung: Immer ehrlich bleiben. Lücken in Skills zugeben, aber Lernbereitschaft zeigen.

Fehler 9: Unangemessene Kleidung

Problem: Jogginghose, zerrissene Jeans, zu viel Parfüm
Lösung: Lieber overdressed als underdressed. Im Zweifel Business Casual.

Fehler 10: Kein Follow-Up nach dem Gespräch

Problem: Viele Bewerber schicken keine Thank-You-Mail. Verpasste Chance!
Lösung: Innerhalb 24h eine kurze, professionelle Dankes-Mail schicken.

Häufig gestellte Fragen (FAQ): Vorstellungsgespräch

Wie bereite ich mich auf ein Vorstellungsgespräch vor?
Recherchiere das Unternehmen gründlich (Website, News, LinkedIn), analysiere die Stellenanzeige und matche deine Qualifikationen, bereite Antworten auf häufige Fragen vor (aber nicht auswendig lernen!), überlege dir 5-7 eigene Fragen, wähle passende Kleidung aus, plane die Anfahrt mit Zeitpuffer und drucke Unterlagen aus (Lebenslauf, Zeugnisse). Investiere mindestens 3-4 Stunden in die Vorbereitung!
Was sind die häufigsten Fragen im Vorstellungsgespräch?
Die häufigsten Vorstellungsgespräch Fragen sind: "Erzählen Sie etwas über sich", "Warum möchten Sie bei uns arbeiten?", "Was sind Ihre Stärken und Schwächen?", "Wo sehen Sie sich in 5 Jahren?", "Warum haben Sie gekündigt?", "Warum sollten wir gerade Sie einstellen?" und "Haben Sie noch Fragen?". Bereite gute Antworten vor, aber lerne sie nicht wie ein Skript auswendig – du solltest natürlich wirken!
Wie antworte ich auf die Frage nach Stärken und Schwächen?
Bei Stärken: Nenne 2-3 Stärken, die in der Stellenanzeige gefordert werden, belege jede mit einem konkreten Beispiel aus deiner Berufserfahrung. Bei Schwächen: Nenne eine echte (aber nicht kritische) Schwäche, zeige dass du sie erkannt hast und aktiv daran arbeitest. Vermeide Fake-Schwächen wie "Ich bin zu perfektionistisch" – Personaler durchschauen das sofort!
Was soll ich im Vorstellungsgespräch anziehen?
Das hängt von der Branche ab: Konservative Branchen (Banken, Anwälte, Beratung) = Business Formal (Anzug/Kostüm). Mittelstand und Dienstleister = Business Casual (Hemd/Bluse mit Stoffhose, Sakko optional). Startups und Kreativbranchen = Smart Casual (gepflegte Jeans okay, Hemd/Bluse). Grundregel: Im Zweifel lieber overdressed als underdressed! Schau auf LinkedIn-Fotos des Teams für Orientierung.
Wie lange dauert ein Vorstellungsgespräch normalerweise?
Ein typisches Vorstellungsgespräch dauert 30-60 Minuten. Bei Führungspositionen kann es auch 90-120 Minuten dauern. Assessment Center gehen oft über mehrere Stunden oder einen ganzen Tag. Plane immer etwas mehr Zeit ein, falls es länger geht – nie direkt einen Termin danach vereinbaren!
Was mache ich bei Nervosität vor dem Vorstellungsgespräch?
Nervosität ist normal! Hilft: Gute Vorbereitung (gibt Sicherheit), Power Poses 2 Minuten vorher (auf Toilette), tiefes Durchatmen (4 Sekunden ein, 6 Sekunden aus), positive Selbstgespräche ("Ich schaffe das!", "Ich bin gut vorbereitet"), rechtzeitig da sein (Hetzen macht nervöser), und: Akzeptiere die Nervosität als positive Energie! Ein bisschen Anspannung macht dich aufmerksam und wach.
Welche Fragen sollte ich im Vorstellungsgespräch stellen?
Gute Fragen zeigen Interesse und Professionalität! Frage nach: typischem Arbeitstag in der Position, größten Herausforderungen in den ersten Monaten, Teamgröße und -kultur, Weiterbildungsmöglichkeiten, Erfolgskriterien für die Position, und nächsten Schritten im Bewerbungsprozess. Vermeide Fragen zu Gehalt, Urlaub oder Home-Office im ersten Gespräch – das wirkt nur an Benefits interessiert.
Wie wichtig ist die Körpersprache im Vorstellungsgespräch?
Sehr wichtig! 55% der Kommunikation läuft nonverbal. Wichtige Punkte: Fester Händedruck, regelmäßiger Blickkontakt (60-70% der Zeit), aufrechte Sitzhaltung, freundliches Lächeln, offene Gestik (keine verschränkten Arme), und ruhige Hände (nicht herumzappeln). Übe vorher Power Poses für mehr Selbstvertrauen!
Soll ich nach dem Vorstellungsgespräch eine Mail schicken?
Ja, unbedingt! Eine Thank-You-Mail innerhalb von 24 Stunden zeigt Professionalität und Interesse. Viele Bewerber machen das nicht – nutze diesen Vorteil! Halte die Mail kurz (5-7 Sätze): Dank für das Gespräch, dein anhaltendes Interesse, Bezug zu einem konkreten Gesprächspunkt. Das hinterlässt einen positiven letzten Eindruck!
Wie lange soll ich auf eine Rückmeldung nach dem Vorstellungsgespräch warten?
Wenn eine Frist genannt wurde, warte diese ab. Wenn keine Frist genannt wurde, kannst du nach 1-2 Wochen höflich per E-Mail nachfragen. Schreibe eine kurze, professionelle Mail: Dank für das Gespräch, Nachfrage zum Stand der Bewerbung, Bereitschaft für weitere Informationen. Das zeigt Interesse ohne aufdringlich zu wirken!
Was mache ich, wenn ich eine Frage im Vorstellungsgespräch nicht beantworten kann?
Bleib ruhig und ehrlich! Sage: "Das ist eine gute Frage, darüber muss ich kurz nachdenken" (nimm dir 5-10 Sekunden Zeit). Wenn du die Antwort wirklich nicht weißt: "Das kann ich spontan nicht beantworten, aber ich kann mich dazu informieren und Ihnen nachreichen." Das zeigt Ehrlichkeit und Lernbereitschaft. Niemals etwas erfinden – das fliegt auf!
Wie verhandle ich mein Gehalt im Vorstellungsgespräch?
Warte, bis das Unternehmen das Thema anspricht – bringe es nicht als Erstes zur Sprache! Wenn gefragt: Nenne eine realistische Spanne (nicht eine Zahl), basierend auf Marktforschung für deine Position und Region (Glassdoor, Stepstone nutzen). Begründe deine Vorstellung mit deiner Erfahrung und Qualifikation. Sei bereit zu verhandeln, aber kenne deinen Mindestbetrag. Mehr: Gehaltsverhandlung: So bekommst du mehr.

Fazit: Mit der richtigen Vorbereitung zum Erfolg im Vorstellungsgespräch

Das Vorstellungsgespräch ist deine Chance zu zeigen, wer du bist und warum du perfekt für diese Position passt. Mit der richtigen Vorbereitung, authentischen Antworten und professionellem Auftreten wirst du überzeugen!

Die wichtigsten Punkte nochmal zusammengefasst:

  • Investiere Zeit in gründliche Vorbereitung (Unternehmen, Position, Fragen)
  • Sei authentisch – verstell dich nicht, aber präsentiere dich von deiner besten Seite
  • Kleide dich angemessen für die Branche (im Zweifel: Business Casual)
  • Achte auf deine Körpersprache (Blickkontakt, Lächeln, aufrechte Haltung)
  • Bereite konkrete Beispiele aus deiner Berufserfahrung vor
  • Stelle eigene Fragen – zeigt echtes Interesse!
  • Schicke eine Thank-You-Mail innerhalb von 24 Stunden
  • Lerne aus jedem Gespräch für das nächste

Denk daran: Auch das Unternehmen möchte, dass du gut performst! Sie haben dich eingeladen, weil sie glauben, dass du passen könntest. Das Vorstellungsgespräch ist keine Prüfung, sondern ein gegenseitiges Kennenlernen. Gehe mit dieser Einstellung rein – selbstbewusst, aber nicht arrogant, interessiert aber nicht verzweifelt.

Und selbst wenn es nicht klappt: Jedes Vorstellungsgespräch ist Übung. Mit jedem Gespräch wirst du besser, souveräner und selbstbewusster. Dranbleiben lohnt sich!

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