Vermieter Bescheinigung: Kostenlose PDF-Vorlage & alle Infos


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Ob für die Wohnungsbewerbung oder als Nachweis gegenüber neuen Vermietern – mit unserer kostenlosen Mietschuldenfreiheitsbescheinigung zeigen Sie, dass Sie ein zuverlässiger Mieter sind.

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Was ist eine Vermieter Bescheinigung?

⚡ Schnellantwort: Vermieter Bescheinigung

Eine Vermieter Bescheinigung ist ein offizielles Dokument, das der Vermieter dem Mieter ausstellt, um bestimmte Sachverhalte zu bestätigen. Die drei wichtigsten Arten sind:

  • Wohnungsgeberbescheinigung: Pflicht bei Ummeldung (§ 19 BMG) – bestätigt Einzug in neue Wohnung
  • Mietzahlungsbestätigung: Bestätigt pünktliche Mietzahlung – wichtig für Wohnungsbewerbungen
  • Mietschuldenfreiheitsbescheinigung: Bestätigt, dass keine Mietschulden bestehen – wird von neuen Vermietern oft verlangt

Wichtig: Die Wohnungsgeberbescheinigung ist gesetzlich vorgeschrieben, alle anderen Bescheinigungen sind freiwillige Leistungen des Vermieters.

Eine Vermieter Bescheinigung ist ein wichtiges Dokument im Mietverhältnis, das verschiedene Zwecke erfüllen kann. Je nachdem, wofür Sie die Bescheinigung benötigen, gibt es unterschiedliche Arten mit spezifischen Inhalten und rechtlichen Anforderungen.

In diesem umfassenden Ratgeber erfahren Sie alles über Vermieter Bescheinigungen: Welche Arten es gibt, wann Sie welche benötigen, was rechtlich gilt und wie Sie eine Bescheinigung vom Vermieter erhalten. Inklusive kostenloser PDF-Vorlage zum Download!

📋 Die 3 wichtigsten Arten von Vermieter Bescheinigungen

1. Wohnungsgeberbescheinigung (Vermieterbescheinigung)

Die Wohnungsgeberbescheinigung ist die einzige gesetzlich vorgeschriebene Vermieter Bescheinigung. Sie ist seit November 2015 bundesweit Pflicht bei jeder Ummeldung (§ 19 Bundesmeldegesetz).

Wofür brauchen Sie die Wohnungsgeberbescheinigung?

  • Ummeldung beim Einwohnermeldeamt (innerhalb von 2 Wochen nach Einzug)
  • Anmeldung am neuen Wohnort
  • Nachweis des Wohnsitzes gegenüber Behörden

Was muss in der Wohnungsgeberbescheinigung stehen?

  • Name und Anschrift des Wohnungsgebers (Vermieter)
  • Einzugsdatum des Mieters
  • Anschrift der Wohnung
  • Namen aller einziehenden Personen
  • Unterschrift des Wohnungsgebers
  • Optional: Datum der Ausstellung

Rechtliche Grundlage: § 19 Bundesmeldegesetz (BMG) – Der Vermieter ist gesetzlich verpflichtet, die Bescheinigung auszustellen!

2. Mietzahlungsbestätigung (Mietbescheinigung)

Eine Mietzahlungsbestätigung bestätigt, dass Sie Ihre Miete regelmäßig und pünktlich gezahlt haben. Dies ist besonders wichtig bei Wohnungsbewerbungen.

Wofür brauchen Sie die Mietzahlungsbestätigung?

  • Bewerbung für neue Wohnung (zeigt Zuverlässigkeit)
  • Nachweis gegenüber neuen Vermietern
  • Kreditantrag oder Bonitätsprüfung
  • Nachweise für Sozialleistungen

Was sollte in der Mietzahlungsbestätigung stehen?

  • Name und Adresse von Mieter und Vermieter
  • Mietobjekt (vollständige Adresse)
  • Mietdauer (von – bis)
  • Bestätigung der pünktlichen Mietzahlung
  • Höhe der monatlichen Miete (optional)
  • Datum und Unterschrift des Vermieters

Wichtig: Der Vermieter ist NICHT verpflichtet, eine Mietzahlungsbestätigung auszustellen – es ist eine freiwillige Leistung!

3. Mietschuldenfreiheitsbescheinigung

Die Mietschuldenfreiheitsbescheinigung (auch: Negativbescheinigung) bestätigt, dass keine Mietschulden bestehen.

Wofür brauchen Sie die Mietschuldenfreiheitsbescheinigung?

  • Wohnungsbewerbung (wichtigstes Dokument neben Schufa)
  • Nachweis Ihrer Zahlungsmoral
  • Unterscheidung zu Bewerbern mit problematischer Mietzahlungshistorie

Was sollte drin stehen?

  • Bestätigung, dass keine Mietschulden bestehen
  • Bestätigung pünktlicher Mietzahlungen
  • Optional: Positive Empfehlung des Vermieters
  • Datum und Unterschrift

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Eine positive Vermieter Bescheinigung kann bei der Wohnungsbewerbung den entscheidenden Unterschied machen! Sie beweist, dass Sie ein zuverlässiger Mieter sind. In unserem kompletten Guide Wohnungsbewerbung: Der komplette Leitfaden erfahren Sie, welche weiteren Unterlagen Sie benötigen (Anschreiben, Selbstauskunft, Schufa, Einkommensnachweise), wie Sie eine professionelle Bewerbungsmappe erstellen und häufige Fehler vermeiden.

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🤝 So bitten Sie Ihren Vermieter um eine Bescheinigung

Die richtige Kommunikation ist entscheidend, um eine Bescheinigung vom Vermieter zu erhalten.

Schritt 1: Höfliche Anfrage stellen

Kontaktieren Sie Ihren Vermieter frühzeitig – am besten 2-4 Wochen vor dem benötigten Termin. Eine höfliche E-Mail oder ein Brief sind ideal:

Betreff: Bitte um Ausstellung einer Vermieter Bescheinigung

Sehr geehrte/r Frau/Herr [Name],

ich benötige für meine [Ummeldung / Wohnungsbewerbung / ...] eine [Wohnungsgeberbescheinigung / Mietzahlungsbestätigung / Mietschuldenfreiheitsbescheinigung].

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir diese Bescheinigung ausstellen könnten. Gerne können Sie die beiliegende Vorlage verwenden oder eine eigene Bescheinigung erstellen.

Falls Sie Rückfragen haben, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Vielen Dank im Voraus!

Mit freundlichen Grüßen
[Ihr Name]

Schritt 2: Vorlage bereitstellen

Erleichtern Sie Ihrem Vermieter die Arbeit: Senden Sie eine ausgefüllte Vorlage mit, in der nur noch Datum und Unterschrift fehlen. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Sie die Bescheinigung schnell erhalten.

Schritt 3: Nachfassen (falls nötig)

Wenn Sie nach 1-2 Wochen keine Antwort erhalten haben, fragen Sie höflich nach. Manche Vermieter sind sehr beschäftigt und vergessen solche Anfragen einfach.

⚖️ Rechtliche Situation: Was muss der Vermieter ausstellen?

Pflicht: Wohnungsgeberbescheinigung

Die Wohnungsgeberbescheinigung ist die einzige Bescheinigung, die der Vermieter gesetzlich ausstellen MUSS (§ 19 BMG).

  • ✅ Rechtlich verpflichtend
  • ✅ Bei Weigerung: Bußgeld bis 1.000 € möglich
  • ✅ Frist: Sollte zeitnah ausgestellt werden (spätestens bei Ummeldung innerhalb 2 Wochen nach Einzug)

Freiwillig: Alle anderen Bescheinigungen

Mietzahlungsbestätigung und Mietschuldenfreiheitsbescheinigung sind freiwillige Leistungen:

  • ❌ Keine gesetzliche Verpflichtung
  • ❌ Vermieter kann Ausstellung verweigern (ohne Konsequenzen)
  • ✅ Aber: Oft wird es als Gefälligkeit ausgestellt, besonders bei gutem Verhältnis

Was tun bei Verweigerung?

Wenn Ihr Vermieter die freiwilligen Bescheinigungen verweigert:

  • Wohnungsgeberbescheinigung verweigert: Hinweis auf gesetzliche Pflicht (§ 19 BMG), ggf. Meldebehörde informieren
  • Mietzahlungsbestätigung verweigert: Alternative Nachweise sammeln (Kontoauszüge der letzten 12 Monate, die pünktliche Mietzahlungen zeigen)
  • Schlechtes Verhältnis: Höflich bleiben, Vorlage anbieten, auf Wichtigkeit für Ihre Zukunft hinweisen

💡 10 wichtige Tipps zu Vermieter Bescheinigungen

1. Früh genug anfragen

Fordern Sie Bescheinigungen mindestens 2-4 Wochen vor dem benötigten Termin an. Manche Vermieter brauchen Zeit oder sind im Urlaub.

2. Vorlage mitschicken

Erleichtern Sie Ihrem Vermieter die Arbeit durch eine bereits ausgefüllte Vorlage. So muss er nur noch unterschreiben.

3. Freundlich und höflich bleiben

Selbst wenn es Ihr Recht ist (Wohnungsgeberbescheinigung): Höflichkeit öffnet Türen und führt schneller zum Ziel.

4. Bei Umzug sofort anfordern

Bitten Sie bei Auszug direkt um alle Bescheinigungen, die Sie für Wohnungsbewerbungen brauchen. Nach Vertragsende wird es schwieriger.

5. Bescheinigungen aufbewahren

Bewahren Sie alle Vermieter Bescheinigungen mindestens 3 Jahre auf – Sie wissen nie, wann Sie sie noch einmal brauchen.

6. Vollständigkeit prüfen

Checken Sie die Bescheinigung auf Vollständigkeit: Sind alle Pflichtangaben enthalten? Ist sie unterschrieben?

7. Originale für Behörden

Behörden (Einwohnermeldeamt) benötigen meist das Original der Wohnungsgeberbescheinigung – Kopien reichen oft nicht.

8. Bei Verweigerung: Alternative Nachweise

Falls der Vermieter freiwillige Bescheinigungen verweigert, nutzen Sie Kontoauszüge als Nachweis pünktlicher Mietzahlung.

9. Datum beachten

Achten Sie darauf, dass das Datum auf der Bescheinigung korrekt ist – besonders bei der Wohnungsgeberbescheinigung (Einzugsdatum).

10. Digitale Kopien erstellen

Scannen oder fotografieren Sie alle Bescheinigungen ein – so haben Sie immer eine Backup-Kopie.

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📋 Checkliste: Vermieter Bescheinigung anfordern

Vor der Anfrage:

  • ☐ Klären, welche Art von Bescheinigung benötigt wird
  • ☐ Vorlage herunterladen und vorbereiten
  • ☐ Vorlage bereits mit eigenen Daten ausfüllen
  • ☐ Termin planen (2-4 Wochen Vorlauf)

Bei der Anfrage:

  • ☐ Höfliche E-Mail oder Brief schreiben
  • ☐ Zweck der Bescheinigung erklären (Ummeldung, Bewerbung etc.)
  • ☐ Ausgefüllte Vorlage als Anhang mitschicken
  • ☐ Hinweis: "Sie müssen nur noch unterschreiben"
  • ☐ Dankeschön nicht vergessen

Nach Erhalt:

  • ☐ Bescheinigung auf Vollständigkeit prüfen
  • ☐ Unterschrift vorhanden?
  • ☐ Alle Daten korrekt?
  • ☐ Datum aktuell?
  • ☐ Original sicher aufbewahren
  • ☐ Digitale Kopie/Scan erstellen

Häufig gestellte Fragen (FAQ): Vermieter Bescheinigung

Muss der Vermieter eine Bescheinigung ausstellen?
Die Wohnungsgeberbescheinigung ist gesetzlich verpflichtend (§ 19 BMG) – der Vermieter MUSS sie ausstellen. Bei Weigerung droht ein Bußgeld bis 1.000 €. Alle anderen Bescheinigungen (Mietzahlungsbestätigung, Mietschuldenfreiheitsbescheinigung) sind freiwillige Leistungen. Der Vermieter kann diese verweigern, ohne rechtliche Konsequenzen befürchten zu müssen. Dennoch stellen die meisten Vermieter sie bei gutem Mietverhältnis aus.
Was ist der Unterschied zwischen Wohnungsgeberbescheinigung und Vermieterbescheinigung?
Es gibt keinen Unterschied – beides sind Namen für dasselbe Dokument. Offiziell heißt es "Wohnungsgeberbescheinigung" (§ 19 BMG), umgangssprachlich wird oft "Vermieterbescheinigung" gesagt. Sie wird für die Ummeldung beim Einwohnermeldeamt benötigt und bestätigt, dass Sie in die Wohnung eingezogen sind. Seit November 2015 ist sie bundesweit Pflicht.
Wo bekomme ich eine Vermieter Bescheinigung?
Sie erhalten die Vermieter Bescheinigung von Ihrem Vermieter oder der Hausverwaltung. Fragen Sie höflich per E-Mail oder Brief und bieten Sie eine ausgefüllte Vorlage an. Vorlagen finden Sie kostenlos auf unserer Website. Falls der Vermieter freiwillige Bescheinigungen verweigert, können Sie für die Wohnungsgeberbescheinigung auf die gesetzliche Pflicht hinweisen. Bei anderen Bescheinigungen müssen Sie auf Kontoauszüge als Alternative ausweichen.
Was kostet eine Vermieter Bescheinigung?
Eine Vermieter Bescheinigung ist in der Regel kostenlos. Der Vermieter darf für die Wohnungsgeberbescheinigung keine Gebühr verlangen, da er gesetzlich verpflichtet ist, sie auszustellen. Auch für freiwillige Bescheinigungen (Mietzahlungsbestätigung) verlangen die meisten Vermieter nichts. In Ausnahmefällen könnte ein Vermieter eine kleine Bearbeitungsgebühr (5-10 €) für den Aufwand verlangen, rechtlich ist dies aber umstritten.
Wie lange dauert es, bis ich die Bescheinigung bekomme?
Das hängt vom Vermieter ab. Bei guter Zusammenarbeit und wenn Sie eine ausgefüllte Vorlage mitschicken, erhalten Sie die Bescheinigung oft innerhalb von 1-5 Tagen. Planen Sie aber sicherheitshalber 2-4 Wochen ein, besonders wenn Ihr Vermieter eine Hausverwaltung ist oder im Urlaub sein könnte. Fordern Sie die Bescheinigung daher immer frühzeitig an!
Brauche ich die Vermieter Bescheinigung bei jeder Ummeldung?
Ja, seit November 2015 ist die Wohnungsgeberbescheinigung bundesweit Pflicht bei jeder Ummeldung (§ 19 BMG). Das gilt sowohl beim Umzug in eine neue Stadt als auch bei einem Umzug innerhalb derselben Stadt. Sie müssen die Bescheinigung beim Einwohnermeldeamt vorlegen, wenn Sie Ihren neuen Wohnsitz anmelden. Die Ummeldung muss innerhalb von 2 Wochen nach Einzug erfolgen.
Was passiert, wenn der Vermieter die Wohnungsgeberbescheinigung verweigert?
Die Verweigerung der Wohnungsgeberbescheinigung ist eine Ordnungswidrigkeit und kann mit einem Bußgeld bis zu 1.000 € geahndet werden (§ 54 BMG). Weisen Sie Ihren Vermieter höflich auf seine gesetzliche Pflicht hin (§ 19 BMG). Falls er sich weiterhin weigert, informieren Sie das Einwohnermeldeamt – diese können ein Bußgeldverfahren einleiten. In dringenden Fällen kann das Meldeamt auch eine eidesstattliche Versicherung akzeptieren.
Was muss in einer Wohnungsgeberbescheinigung stehen?
Pflichtangaben nach § 19 BMG: Name und Anschrift des Wohnungsgebers (Vermieter), Einzugsdatum, Anschrift der Wohnung, Namen aller einziehenden Personen und Unterschrift des Wohnungsgebers. Optional: Auszugsdatum aus der vorherigen Wohnung, Datum der Ausstellung. Die Bescheinigung muss schriftlich auf Papier vorliegen – eine E-Mail reicht nicht! Nutzen Sie unsere kostenlose Vorlage für rechtssichere Formulierung.
Kann ich die Vermieter Bescheinigung auch digital erhalten?
Die Wohnungsgeberbescheinigung muss für die Ummeldung in der Regel im Original mit Unterschrift vorgelegt werden. Eine E-Mail oder digitale Kopie reicht bei den meisten Einwohnermeldeämtern nicht aus. Einige Ämter akzeptieren mittlerweile auch eingescannte Bescheinigungen bei Online-Anmeldungen, aber das ist noch nicht flächendeckend möglich. Für Wohnungsbewerbungen reichen oft Kopien oder Scans der Mietzahlungsbestätigung aus.
Muss ich die Vermieter Bescheinigung zurückgeben?
Nein, Sie müssen die Vermieter Bescheinigungen nicht zurückgeben. Die Wohnungsgeberbescheinigung behalten Sie nach der Ummeldung (das Einwohnermeldeamt nimmt sie in die Akte, gibt sie aber nicht zurück). Mietzahlungsbestätigung und Mietschuldenfreiheitsbescheinigung gehören Ihnen – bewahren Sie diese mindestens 3 Jahre auf, da Sie sie für spätere Wohnungsbewerbungen oder Nachweise möglicherweise noch einmal benötigen.
Kann der Untervermieter eine Wohnungsgeberbescheinigung ausstellen?
Ja, bei Untervermietung kann der Untervermieter die Wohnungsgeberbescheinigung ausstellen. Der Untervermieter gilt als "Wohnungsgeber" im Sinne des § 19 BMG und ist verpflichtet, die Bescheinigung auszustellen. Wichtig: Der Untervermieter muss nachweisen können, dass er die Erlaubnis zur Untervermietung vom Hauptmieter/Eigentümer hat. Bei WGs mit gemeinsamen Mietvertrag können alle Hauptmieter als Wohnungsgeber auftreten.
Was ist, wenn der Vermieter im Ausland wohnt?
Auch wenn der Vermieter im Ausland wohnt, ist er verpflichtet, die Wohnungsgeberbescheinigung auszustellen. Sie können ihm eine Vorlage per E-Mail schicken, die er ausdruckt, unterschreibt und per Post zurückschickt. Alternativ kann eine bevollmächtigte Person in Deutschland (z.B. Hausverwaltung, Vertreter) die Bescheinigung ausstellen. Bei digitaler Unterschrift akzeptieren manche Behörden auch eingescannte Dokumente – fragen Sie bei Ihrem Einwohnermeldeamt nach.
Brauche ich eine Mietzahlungsbestätigung für jede Wohnungsbewerbung?
Es ist nicht zwingend erforderlich, aber stark empfohlen. Eine Mietzahlungsbestätigung ist eines der wichtigsten Dokumente in Ihrer Wohnungsbewerbung und zeigt neuen Vermietern, dass Sie zuverlässig sind. In umkämpften Wohnungsmärkten (Großstädte) werden Sie ohne diese Bescheinigung kaum eine Chance haben. Falls Ihr Vermieter sie verweigert, können Sie alternativ Kontoauszüge der letzten 12 Monate vorlegen, die pünktliche Mietzahlungen zeigen.
Was ist der Unterschied zwischen Mietzahlungsbestätigung und Mietschuldenfreiheitsbescheinigung?
Beide Bescheinigungen überschneiden sich inhaltlich, haben aber unterschiedliche Schwerpunkte: Die Mietzahlungsbestätigung bestätigt, dass Sie Ihre Miete regelmäßig und pünktlich gezahlt haben (positive Formulierung). Die Mietschuldenfreiheitsbescheinigung bestätigt explizit, dass KEINE Mietschulden bestehen (Negativbestätigung). In der Praxis wird oft nur eine der beiden Bescheinigungen benötigt – beide erfüllen den Zweck, Ihre Zuverlässigkeit zu beweisen.
Kann ich eine alte Vermieter Bescheinigung wiederverwenden?
Für die Ummeldung nein – die Wohnungsgeberbescheinigung muss für jeden Umzug neu ausgestellt werden mit dem aktuellen Einzugsdatum. Für Wohnungsbewerbungen: Eine Mietzahlungsbestätigung sollte nicht älter als 3-6 Monate sein, sonst wirkt sie nicht mehr glaubwürdig. Neue Vermieter möchten aktuelle Nachweise sehen. Bewahren Sie alte Bescheinigungen trotzdem auf – sie können bei späteren Fragen zu früheren Mietverhältnissen hilfreich sein.
Was mache ich, wenn ich keine Bescheinigung vom Vermieter bekomme?
Bei Wohnungsgeberbescheinigung: Hinweis auf gesetzliche Pflicht, bei Weigerung Meldebehörde informieren. Bei freiwilligen Bescheinigungen: Nutzen Sie Alternativen wie Kontoauszüge (zeigen pünktliche Mietzahlungen), Kopie des Mietvertrags, Schufa-Auskunft als Bonitätsnachweis oder ein formloses Schreiben mit Zeugen. Bei schlechtem Verhältnis zum Vermieter: Erklären Sie dem neuen Vermieter offen die Situation – Ehrlichkeit wird oft geschätzt.
Muss die Vermieter Bescheinigung beglaubigt werden?
Nein, eine Beglaubigung ist nicht erforderlich. Die einfache Unterschrift des Vermieters reicht aus – sowohl für die Wohnungsgeberbescheinigung als auch für alle anderen Vermieter Bescheinigungen. Nur in sehr seltenen Ausnahmefällen (z.B. bei behördlichen Zweifeln) könnte eine beglaubigte Kopie verlangt werden. In der Praxis kommt das aber so gut wie nie vor. Eine normale handschriftliche Unterschrift ist ausreichend.
Kann ich die Vermieter Bescheinigung nachträglich korrigieren lassen?
Ja, wenn Ihnen Fehler auffallen (falsches Datum, falsch geschriebener Name, falsche Adresse), sollten Sie den Vermieter umgehend kontaktieren und um eine korrigierte Version bitten. Kleinere Fehler können manchmal mit Streichung und Korrektur plus Paraphe (Kurzunterschrift) korrigiert werden. Bei wichtigen Fehlern (besonders Einzugsdatum) sollte eine neue Bescheinigung ausgestellt werden. Prüfen Sie die Bescheinigung daher immer sofort nach Erhalt!

✅ Fazit: Vermieter Bescheinigungen – Ihre Rechte und Pflichten

Vermieter Bescheinigungen sind wichtige Dokumente im Mietverhältnis, die verschiedene Zwecke erfüllen. Die wichtigsten Punkte zusammengefasst:

  • Wohnungsgeberbescheinigung ist Pflicht – der Vermieter muss sie ausstellen (§ 19 BMG)
  • Mietzahlungsbestätigung ist freiwillig – aber Gold wert bei Wohnungsbewerbungen
  • Früh genug anfragen – 2-4 Wochen Vorlauf einplanen
  • Vorlage bereitstellen – erleichtert dem Vermieter die Arbeit enorm
  • Höflich bleiben – auch wenn es Ihr Recht ist
  • Alternative Nachweise – Kontoauszüge bei Verweigerung nutzen
  • Original aufbewahren – mindestens 3 Jahre

Mit unserer kostenlosen Mietschuldenfreiheitsbescheinigung und den professionellen Wohnungsbewerbungs-Vorlagen machen Sie es Ihrem Vermieter so einfach wie möglich – und erhöhen Ihre Chancen, schnell alle benötigten Bescheinigungen zu erhalten!

→ Weitere hilfreiche Artikel rund um Wohnungsbewerbung und Umzug:

Professionelle Wohnungsbewerbung erstellen | Mieterselbstauskunft ausfüllen | Wohnungsübergabeprotokoll | Kündigungsschreiben Wohnung | Umzug Checkliste

 


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